Die Kellerassel und ihre Bekämpfung

Kellerassel (Porcellio scaber)

Die Kellerassel ist am ganzen Körper schiefergrau bis gelbgrau gefärbt und wird rund 1,5 bis 2 cm lang. Bei Kellerasseln handelt es sich aber nicht um Insekten, sondern um Krebstiere, welche sich an das Landleben angepasst haben. Dies wird unteranderen an der Anzahl der Beinpaare deutlich. Sie besitzen im Gegensatz zu Insekten, die maximal drei Beinpaare besitzen, sieben Laufbeine. Da Kellerasseln Krebstiere sind brauchen sie feuchte Lebensräume wie Keller, Gärten oder auch Wohnungen um zu überleben. Tagsüber halten sich die nachtaktiven Kellerasseln unter am Boden liegenden Ästen oder Blättern auf, von denen sich die Allesfresser überwiegend ernähren. Die Jungtiere sind zunächst weiß, häuten sich mehrmals. Sie sind nach ca. 3 Monaten ausgewachsen und leben dann mehrere Jahre.

Kellerasseln wurden durch den internationalen Handel mit Pflanzen weltweit verbreitet. Ursprünglich stammen sie aus dem nördlichen Westeuropa. In Gärten werden diese Tiere toleriert, da die Kellerasseln Blätter und sonstiges Pflanzenmaterial fressen und zersetzen. Damit spielen sie eine wichtige Rolle für das Ökosystem und gelten als nützliche Tiere. Allerdings fressen sie auch in Kellern gelagerte Kartoffeln, Karotten oder anderes Wurzelgemüse und richten somit Schäden an.

Das Eindringen von Kellerasseln ins Haus lässt sich kaum vermeiden, da sie in ebenerdige Räume durch offenstehende Türen gelangen. Asseln können aber auch in die oberen Stockwerke gelangen, da sie problemlos an Fassaden empor klettern können. Leider lässt sich das nicht durch das Anbringen von doppelseitigen Klebeband an Fenstern und Türen verhindern.

GROLI bekämpft Kellerasseln mit Fraßködern und mit Hilfe von Kontaktinsektiziden. Es wird davon abgeraten, selbst Kellerasseln mit Kontaktinsektiziden zu bekämpfen, da es bei unsachgemäßer Anwendung negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.