Holzschädlinge in Wohnhäusern

Der Holzwurm und Hausbock nisten häufig in Balken, Dielen und Brettern. Gerade in Dachstuhlkonstruktionen können diese Holzschädlinge mit ihren riesigen Fraßgängen erheblichen Schaden anrichten. Die Groli GmbH bekämpft Holzzerstörende Insekten mit Präzisionsbegasung, Heißluft und mit chemischen Hotzschutzmitteln.

Präzisionsbegasung mittels Sulfuryldifluorid

Groli verwendet in Wohnhäusern das bewährte geruch- und farblose Gas Sulfurylfluorid. Eine rückstandsfreie, umweltfreundliche und 100% wirksame Behandlung ist garantiert. Mit dieser Behandlung bekämpfen wir die Insekten in allen Entwicklungsstadien (Ei, Larve, Puppe und Erwachsene).

Wirkung und Funktion
- das Gas wird rückstandslos aus dem Objekt entfernt
- sofortige und 100% Abtötung aller Zielorganismen
- keine Wechselwirkung mit dem behandelten Holz
- keine Veränderung der Holzstruktur
- für Holzbauteile innerhalb von Wänden, z.B. Fachwerk geeignet, da diese nicht allseitig freigelegt werden müssen
Bei der Planung zu berücksichtigen
- es ist ein bekämpfendes Verfahren.
- ggf. muss das gesamte Gebäude mit einer gasdichten Plane belegt und verklebt werden
- ggf. Gerüst oder Hebebühne notwendig
- Äußere Klimaeinflüsse, da Sulfuryldifluorid erst bei Bauteiltemperaturen über 10°C effektiv einsetzbar ist.

Das Groli-Team beim abdichten mit einer speziellen gasdichten Folie.

Fraßschäden an einem Holzbalken in einer Dachgeschosswohnung.

Ablauf der Präzisionsbegasung

Besichtigung
1. Besichtigung
Zelt aufbauen
2. Zelt aufbauen
Behandlung
3. Behandlung
Rückbau
4. Rückbau
Fertig und Protokoll
5. Fertig und Protokoll

Heißluftverfahren im Holzschutz

Als ein mögliches Bekämpfungsverfahren wird seit Jahren das Heißluftverfahren in Wohnhäusern angewendet. Hierbei wird der Holzschädling in allen Lebensstadien mit einer thermischen Methode mit bis zu 80°C bekämpft.

Die thermische Bekämpfung kann mittels Öfen, Infrarotplatten oder im Mikrowellenverfahren erfolgen.

Wirkung und Funktion
- es ist ein bekämpfendes Verfahren
- Die toxikologische Bewertung ist optimal, da durch das Erhitzen keine toxischen Stoffe in das Holz gebracht wird.
- Letalstatus gegenüber dem Zielorganismus ist optimal, da es mit einer sofortigen und 100% Abtötung aller Zielorganismen einhergeht.
Bei der Planung zu berücksichtigen
- Die Gerätetechnische Ausstattung ist durch leistungsfähige Heißluftgeräte und große Heißluftrohre hoch.
- ggf. ist durch die vermehrte Austrocknung und somit der geringen Vergrößerung der Trockenrisse mäßig.
- bei großem Gebäudevolumen müssen Behandlungsabschnitte gebildet werden.

Großes Heizgebläse vor einem Wohnhaus.

Abgedichteter Holzbalken wird mit Heißluft behandelt.

Ablauf des Heißluftverfahren

Besichtigung und Angebot
1. Besichtigung und Angebot
Aufbau (ca. 4 - 5 Stunden)
2. Aufbau (ca. 4 - 5 Stunden)
Heizen (ca. 15 - 24 Stunden)
3. Heizen (ca. 15 - 24 Stunden)
Fertig
4. Fertig

Chemische Holzschädlingsbekämpfung

Die Holzschutzmittel werden bei der chemischen Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten an der Holzoberfläche und durch Bohrlochinjektionen (mit oder ohne Druck) verwendet. Allerdings ist von großflächigen Anwendungen abzuraten, insbesondere für Mittel auf Basis von Nervengiften (Neurotoxinen).

Die chemische Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten sollte aus Gründen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes nur auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden.

Wirkung und Funktion
- Die handwerkliche Vorarbeiten ist gering. Es werden nur andere Bauteiloberflächen mit Abdeckungen geschützt.
- Durch die Beseitigung von Schutzabdeckungen sind die handwerkliche Nacharbeiten gering.
- Die gerätetechnischen Ausstattungen sind mit einer Rückenspritze/Flüssigkeitspumpe gering. Lediglich beim Schaumverfahren ist ein Kompressor erforderlich.
- Es gibt keine Veränderung der Holzstruktur.
- Es ist ein vorbeugender Schutz gegeben.
- Äußere Klimaeinflüsse sind bis auf die Frostfreiheit nicht von Bedeutung. Es kann zu fast jeder Jahreszeit eine Behandlung erfolgen.
Bei der Planung zu berücksichtigen
- Durch die manuelle Behandlung aller Holzteile mit Holzschutzmittel ist der handwerkliche Aufwand recht hoch.
- Die toxikologische Bewertung fällt sehr hoch aus. Es werden Gefahrstoffe auf das Holz aufgebraucht, die in den oberflächennahen Zonen Jahrzehnte verbleiben. Bewohner und schützenswerte Tiere müssen ggf. duch Abschottungen vor dem Holz geschützt werden.
- Es erfolgt keine hundertprozentige und sofortige Abtötung aller Larven. Die Letalzeiten dauern je nach Wirkstoffkombination unterschiedlich lang.
- Während und nach den Imprägnierungsarbeiten ist ein Einfluss auf schützenswerten Tiere vorhanden.
- Ist nur in Bauwerken mit zugänglichen Holzbauteilen ohne Filmbildender Beschichtung möglich. Verkleidete Bauteile müssen vorher freigelegt werden.
Weitere Infos zu Chemischen Holzschädlingsbekämpfung anfordern

Beispielprojekte

Eine umfassende Betreuung, langjährige Partnerschaften und zufriedene Kunden aus ganz Deutschland sprechen für den Erfolg unseres Konzeptes. Unterstützt durch unser Know How konnten wir bereits unzählige Objekte vor dem Verfall und Neubefall von Schädlingen schützen.