Häufig gestellte Fragen zum Thema Heißluft - Thermisches Verfahren

Uns erreichen immer wieder Fragen zu der Behandlungsmethode Heißluft.

Einige der häufig gestellten Fragen wollen wir gern beantworten. Sollten Sie Fragen zu unseren Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen und Techniken haben, so zögern Sie nicht. Wir stehen gern zur Verfügung.

Klappt eine Heißluftbehandlung auch in der Sommerhitze oder mit einem Heißluftföhn?

 

Nein, in der Regel ist das wirkungslos.

Die Wirkungsweise aller thermischen Verfahren besteht darin, dass durch ausreichend hohe Temperaturen im gesamten Holzquerschnitt die darin befindlichen Insekten in allen Stadien (Eier, Larve, Puppen, Käfer) abgetötet werden. Die tödlichen Temperaturen zielen auf die Gerinnung (Denaturierung) der lebenswichtigen Eiweiße ab.

Wir arbeiten bei dieser Behandlungsmethode nach der DIN 68800. Hier sind im Teil 4 die Temperaturen mit 55°C für mindestens eine Stunde an der ungünstigsten Stelle festgeschrieben.

Wo ist eine Heißluftbehandlung anwendbar?

 

Das Heißluftverfahren istl bei mit dem Bauwerk fest verbundenen Holzbauteilen, als auch bei transportablen Holzobjekten und kulturgütern anwendbar. Es ist ein bekämpfendes Verfahren und bietet keinen vorbeugenden Schutz gegen Neubefall.

Woher wissen Sie, dass die Heißluftbehandlung erfolgreich war?

Eine Heißluftbehandlung wird immer messtechnisch überwacht. Zusätzlich werden in der Regel Prüfkörper eines akkreditierten Institutes, welches Zielinsektenenthält, zur biologischen Überwachung ausgelegt

Gemäß WTA Merkblatt "Heißluftverfahren zur Bekämpfung tierischer Holzzerstörer in Bauwerken" ist die Festlegung der messtechnischen Überwachung wie folgt:

... Die Auswahl der Messstellen obliegt der ausführenden Firma. Die Anzahl der Messstellen muss in Relation zum Raumvolumen und in Abhängigkeit der Raumstruktur festgelegt werden. Als Empfehlung gilt: Bei einem aufzuheizenden Raum bis 200 m3 sollten mindestens 6 Messstellen angelegt werden. Für jede weiteren 200 m3 sind mindestens 2 weitere Messstellen anzulegen. Außerdem sind mindestens 2 Messfühler für die Raumlufttemperatur an Stellen mit der höchsten zu erwartenden Temperatur außerhalb der direkten Einblasströmung zu setzen. Bei Beheizung von schwer zugänglichen Konstruktionshohlräumen sind zusätzliche Messfühler zu installieren.

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