Schädlingsbekämpfung

In der Schädlingsbekämpfung gibt es die unterschiedlichsten Techniken. Hierzu gehören, nach einer Schädlingsbestimmung und visueller Kontrolle der Örtlichkeit, die Bekämpfung mittels:

  • Ködern
  • Schlagfallen
  • Pheromonfallen
  • Gelverfahren
  • Vergrämung
  • Vernebelung
  • Puderverfahren
  • Nützlingen

Alle durchgeführten Maßnahmen werden natürlich nachvollziehbar dokumentiert.

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Visuelle Kontrolle

Visuelle Kontrolle der Örtlichkeit
Visuelle Kontrolle der Örtlichkeit

Neben den technischen Hilfsmitteln sind die Augen, die Nase und der Tastsinn die wichtigsten Sensoren eines Schädlingsbekämpfers. Jeder ausgebildete Schädlingsbekämpfer macht sich als erstes ein Bild von der Örtlichkeit und der Befallssituation. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Bekämpfungsstrategie.


Köderverfahren

Vorbereitung einer Nagerbox
Vorbereitung einer Köderbox

Bei der Bekämpfung von Nagern kommen unterschiedlichste Köder zum Einsatz. Dies können toxische Köder oder nichttoxische Köder, sogenannte Nontox Köder, sein.


Gelverfahren

Bekämpfung im Gelverfahren
Ausbringen des Gels

Mittels eines speziellen Gels, welches ein auf den Zielschädling abgestimmten Bekämpfungsmittel enthält, können zum Beispiel Ameisen und Schaben wirksam bekämpft werden.


Einsatz von Pheromonfallen

Kontrolle einer Mottenpheromonfalle
Kontrolle einer Mottenpheromonfalle

Pheromonfallen sind Fangeinrichtungen mit Pheromondispensern um Schädlinge anzulocken. Da bei den meisten Pheromonfallen nur ein Geschlecht angelockt wird, sind diese Fallen in erster Linie zum Monitoring geeignet, weniger zur Bekämpfung.

Pheromone sind biochemische Signal-/Botenstoffe, welche der innerartlichen Kommunikation zwischen Individuen dienen. Beispiele:

  • Sexualpheromon, z.B. von Schmetterlingsweibchen in die Luft entlassen, zur Anlockung des Männchens;
  • Aggregationspheromon, z. B. im Kot der Schaben, zur Signalisierung eines geeigenten Schabenverstecks;
  • Warnpheromon, z.B. bei Ameisen-Arbeiterinnen, bei Bedrohung des Ameisenstaates;

In der Schädlingsbekämpfung werden industriell hergestellte Pheromonanaloga verwendet. Dies sind chemisch nahe verwandte Stoffe mit gleicher Lockwirkung.

(aus TRNS, 3. Auflage 2019)


Verneblung

Verneblung eines leeren Containers
Verneblung eines leeren Containers

Bei der Verneblung wird ein Nebel erzeugt, der durch die geeigneten Präparat sofort wirksam ist. Das betroffene Gebiet oder der entsprechende Raum wird innerhalb kürzester Zeit effektiv behandelt. Trotz geringer Ausbringmenge wird die Effizienz der Präparate nicht beeinträchtigt.

Unterschieden wird zwischen dem Heiss- und dem ULV- bzw. Kaltnebelverfahren. Beide Verfahren können im Innen- und Aussenbereich angewendet werden und erzeugen ein feines und schwebefähiges Aerosol, welches den Raum von allen Seiten durchdringt und sich gleichmässig verteilt.

Ob als tragbares oder als stationäres Nebelgerät – dank ihrer technische Beschaffenheit sind unsere Kaltnebel- und Heissnebelgeräte die ideale Lösung für die Desinfektion oder Schädlingsbekämpfung. Für jeden Verwendungszweck haben wir die entsprechenden Geräte und Präparate.


Dokumentation

Dokumentation am Laptop
Dokumentation am Laptop

Die GROLI Schädlingsbekämpfung nutzt für das Monitoring die Software Pestsoft der Firma nector.

Die Benutzeroberflächen in der Pestsoft ermöglichen eine einfache und übersichtliche Bereitstellung und Verarbeitung von Daten für das Team des Schädlingsbekämpfers. Die Dokumentation für die Kunden des Schädlingsbekämpfers ist übersichtlich aufgebaut. Leicht lesbare Berichte, Trendanalysen, Auswertungen über gewählte Zeiträume, Dokumente für Audits, Ausbildungsnachweise für Servicetechniker.


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